Nach zweieinhalb Jahren Tüfteln im Finale von ‚Jugend forscht‘

Schlechtes Licht in Büros und Klassenräumen können einen wahnsinnig machen. Draußen wirkt alles blau, drinnen strahlt es rötlich von der Decke. Drei Schüler aus Trittau wollen damit Schluß machen. Sie haben ein innovatives Beleuchtungssystem entwickelt. Sensoren messen die Außenlichtbedingungen und stellen sie in Räumen nach. Hoffentlich wird es ein erschwingliches System für jedermann. Jetzt wollen Niklas, Maurice und Lukas erstmal das Finale von ‚Jugend forscht‘ in Darmstadt gewinnen.

Weitere Infos unter ndr.de/sh

Spuren eines Unwetters – Oststeinbek räumt auf

An Himmelfahrt zog ein großes Unwetter über Stormarn und den Osten Hamburgs durch. Drei Stunden hat es stark geregnet. Zu viel für die Böden. Reißende Störme flossen durch Oststeinbek und Hamburg-Lohbrügge. Hunderte Einsätze für die Feuerwehr waren die Folge. Jetzt wurden die zerstörten Möbel abgeholt. Ein erschreckendes Bild. Auch da viele keine Versicherung haben, die Elementarschäden abdeckt. Die Berichte haben mich bewegt. Eine Familie hat ihr Haus vor zwei Jahren gekauft, dann umgebaut. Seit wenigen Monaten war alles fertig. Eine Versicherung gegen Elementarschäden gibt es nicht. In so eine Situation möchte niemand kommen.

Weitere Infos auf NDR.de/sh

 

Hochwasser lässt Bille in Reinbek zu reißendem Fluss werden

Gefühlt hat es in Schleswig-Holstein seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten ohne Pause geregnet. Die Folgen sind an vielen Orten sichtbar. Auf den Felder steht Wasser. Kleine Flüsse sind voll gelaufen. In Reinbek im Kreis Stormarn haben Helfer von THW und Feuerwehr jetzt mit den Folgen zu kämpfen. Flussaufwärts drohte ein Klärwerk über zulaufen. Das Wasser wurde mit mehreren Hochleistungspumpen abgeleitet. Bis zu 70.000 Liter die Minute zusätzlich zum Regenwasser landeten in der Bille. Bei Reinbek stieg das Wasser in kurzer Zeit. Pegel waren nicht mehr ablesbar. Am Mühlenteich gab es einen Trichter, ein Nadelöhr, eine schwierige Stelle. An einem Wehr musste das Wasser für einen drei mal drei Meter kleinen Durchlass. Sonntagvormittag konnten viele Einsatzkräfte ihre Sachen zusammenpacken. Das Hochwasser sinkt.

Weitere Eindrücke auf ndr.de/sh

Please accept YouTube cookies to play this video. By accepting you will be accessing content from YouTube, a service provided by an external third party.

YouTube privacy policy

If you accept this notice, your choice will be saved and the page will refresh.

Begegnung mit Ilja Richter im KZ Kaltenkirchen

Licht aus – Spot an, so kennen ihn meine Eltern. Ich habe ihn als die Stimme von Graf Duckula kennengelernt. Immer lustig und gut gelaunt – so kennen die Zuschauer Ilja Richter. Was viele nicht wissen, er hat eine bewegende Familiengeschichte zu erzählen. Seine Mutter überlebte das Dritte Reich als Halbjüdin mit falscher Identität, der Vater saß mehrere Jahre in Konzentrationslagern als Widerstandskämpfer. Eine Zeitlang war er auch in Nützen untergebracht. Davon hat er bei einem Termin in der Waldorfschule Kaltenkirchen gesprochen. Wer war Georg Richter? Der Historiker Thomas Käpernick viel über Georg herausgefunden. Das Gespräch zum Nachhören

Bahn in Elmshorn entgleist – Wie konnte das passieren?

Dieser Zugunfall am Mittwoch endete glimpflich, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Aber gut drei Tage lang war der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein stark eingeschränkt. Ein Großteil der Züge von Hamburg Richtung Norden muss durch Elmshorn. Aber da dort erst der entgleiste Zug alles blockierte, konnte nur eins der drei Gleise benutzt werden. Zu den genauen Hintergründen des Unfalls wollen die Ermittler der Bundespolizei noch nichts sagen. Aber an der Strecke fanden Bauarbeiten statt. An einer Weiche fehlen Schienen. Möglicherweise war die Weiche falsch gestellt, dass der Zug auf den Abschnitt ohne Schienen geleitet wurde. Die Ermittlungen können bis zu einem Jahr dauern. Der Anblick vor Ort machte deutlich, wie viel Kraft so ein schwerer Zug entwickelt. Zum Glück war er in Elmshorn noch sehr langsam unterwegs.

Mehr auf NDR.de/SH

Geld to go aus dem Transporter

Das Banken ihre Filialen auf dem Land schließen, ist ja in den vergangenen Jahren häufiger passiert. Gerade für ältere und nicht mobile Menschen ist das ein großes Problem. Im Kreis Segeberg und Pinneberg soll dieses Problem jetzt etwas gelöst werden. Wenigstens einmal in der Woche kommt dort jetzt ein Zasterlaster, ein umgebauter Kleintransporter mit Geldautomat. Spannende Erfindung, neuer Weg. Grundsätzlich bleibt die Frage, wie lange brauchen wir noch Bargeld?

mehr auf ndr.de/sh

PS mit Charme in Stormarn

Die Zeit für Oldtimer-Rallyes ist eigentlich vorbei. Zu nass und zu matschig, erklärt Organisator Uwe Meins. Aber ein paar Teilnehmer der AbschlussRallye haben doch noch ein Schätzchen an den Start gebracht. Mit ruhigen Tempo geht es durch Stormarn. An einigen Punkten warteten Aufgaben auf die Teilnehmer. Geschicklichkeit beim Balancieren war zum Beispiel am Poggensee gefragt. Erstaunlich viele haben die wilde Kurvenfahrt mit Golfball auf Löffel gemeistert.

mehr aus ndr.de/sh

Zombies in der Auffahrt

Bei Familie Nemitz in Bad Oldesloe habe ich mich echt gegruselt. Was allein schon die Kontaktlinsen für eine Veränderung bringen. Megaaufwand. Hat sich wirklich gelohnt. Die Fans mussten Schlange stehen und bestimmt ne halbe Stunde warten. So viel Mühe und Zeit haben die Halloween-Fans Malte und Ines Nemitz in ihre Gruselstraße gesteckt. Respekt! Eintritt musste hier übrigens kein Besucher bezahlen. Voll nett diese Zombie-Familie.

Mehr auf NDR.de/sh

Träume aus Lego-Steinen in Kaltenkirchen

Kreativität kennt keine Grenzen, wenn Lego-Bauer mit ihren Steinen basteln. In Kaltenkirchen zeigen Fans wieder ihre großen und kleinen Objekte. Eine Zwergenstadt steht hier neben einer sechs Meter langen Brücke. Gerade die großen Bauten haben ihre Architekten zum Teil noch nie komplett gesehen, denn im Wohnzimmer oder Keller ist halt nicht so viel Platz, wie in einer Turnhalle. Die SteinHanse ist echt spannend anzusehen.

Mehr auf ndr.de/sh

Nach Gülleflut folgt kein Prozess

Gülleflut Strenglin

Eine stinkende Sauerei floß im Februar durch Strenglin im Kreis Segeberg. Ein Güllebehälter war geplatzt. Es wurde ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein defekter Eisenring an der Fäkalflut Schuld. Der Bauer soll nun 1000 Euro zahlen. Der Mann habe nach Ansicht der Ermittler fahrlässig, aber ohne Vorsatz gehandelt. Wartungen wurden wohl nicht ordnungsgemäß gemacht.

mehr auf ndr.de/sh