Begegnung mit Ilja Richter im KZ Kaltenkirchen

Licht aus – Spot an, so kennen ihn meine Eltern. Ich habe ihn als die Stimme von Graf Duckula kennengelernt. Immer lustig und gut gelaunt – so kennen die Zuschauer Ilja Richter. Was viele nicht wissen, er hat eine bewegende Familiengeschichte zu erzählen. Seine Mutter überlebte das Dritte Reich als Halbjüdin mit falscher Identität, der Vater saß mehrere Jahre in Konzentrationslagern als Widerstandskämpfer. Eine Zeitlang war er auch in Nützen untergebracht. Davon hat er bei einem Termin in der Waldorfschule Kaltenkirchen gesprochen. Wer war Georg Richter? Der Historiker Thomas Käpernick viel über Georg herausgefunden. Das Gespräch zum Nachhören

Bahn in Elmshorn entgleist – Wie konnte das passieren?

Dieser Zugunfall am Mittwoch endete glimpflich, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Aber gut drei Tage lang war der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein stark eingeschränkt. Ein Großteil der Züge von Hamburg Richtung Norden muss durch Elmshorn. Aber da dort erst der entgleiste Zug alles blockierte, konnte nur eins der drei Gleise benutzt werden. Zu den genauen Hintergründen des Unfalls wollen die Ermittler der Bundespolizei noch nichts sagen. Aber an der Strecke fanden Bauarbeiten statt. An einer Weiche fehlen Schienen. Möglicherweise war die Weiche falsch gestellt, dass der Zug auf den Abschnitt ohne Schienen geleitet wurde. Die Ermittlungen können bis zu einem Jahr dauern. Der Anblick vor Ort machte deutlich, wie viel Kraft so ein schwerer Zug entwickelt. Zum Glück war er in Elmshorn noch sehr langsam unterwegs.

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Geld to go aus dem Transporter

Das Banken ihre Filialen auf dem Land schließen, ist ja in den vergangenen Jahren häufiger passiert. Gerade für ältere und nicht mobile Menschen ist das ein großes Problem. Im Kreis Segeberg und Pinneberg soll dieses Problem jetzt etwas gelöst werden. Wenigstens einmal in der Woche kommt dort jetzt ein Zasterlaster, ein umgebauter Kleintransporter mit Geldautomat. Spannende Erfindung, neuer Weg. Grundsätzlich bleibt die Frage, wie lange brauchen wir noch Bargeld?

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PS mit Charme in Stormarn

Die Zeit für Oldtimer-Rallyes ist eigentlich vorbei. Zu nass und zu matschig, erklärt Organisator Uwe Meins. Aber ein paar Teilnehmer der AbschlussRallye haben doch noch ein Schätzchen an den Start gebracht. Mit ruhigen Tempo geht es durch Stormarn. An einigen Punkten warteten Aufgaben auf die Teilnehmer. Geschicklichkeit beim Balancieren war zum Beispiel am Poggensee gefragt. Erstaunlich viele haben die wilde Kurvenfahrt mit Golfball auf Löffel gemeistert.

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Zombies in der Auffahrt

Bei Familie Nemitz in Bad Oldesloe habe ich mich echt gegruselt. Was allein schon die Kontaktlinsen für eine Veränderung bringen. Megaaufwand. Hat sich wirklich gelohnt. Die Fans mussten Schlange stehen und bestimmt ne halbe Stunde warten. So viel Mühe und Zeit haben die Halloween-Fans Malte und Ines Nemitz in ihre Gruselstraße gesteckt. Respekt! Eintritt musste hier übrigens kein Besucher bezahlen. Voll nett diese Zombie-Familie.

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Träume aus Lego-Steinen in Kaltenkirchen

Kreativität kennt keine Grenzen, wenn Lego-Bauer mit ihren Steinen basteln. In Kaltenkirchen zeigen Fans wieder ihre großen und kleinen Objekte. Eine Zwergenstadt steht hier neben einer sechs Meter langen Brücke. Gerade die großen Bauten haben ihre Architekten zum Teil noch nie komplett gesehen, denn im Wohnzimmer oder Keller ist halt nicht so viel Platz, wie in einer Turnhalle. Die SteinHanse ist echt spannend anzusehen.

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Nach Gülleflut folgt kein Prozess

Gülleflut Strenglin

Eine stinkende Sauerei floß im Februar durch Strenglin im Kreis Segeberg. Ein Güllebehälter war geplatzt. Es wurde ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein defekter Eisenring an der Fäkalflut Schuld. Der Bauer soll nun 1000 Euro zahlen. Der Mann habe nach Ansicht der Ermittler fahrlässig, aber ohne Vorsatz gehandelt. Wartungen wurden wohl nicht ordnungsgemäß gemacht.

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Spannende Begegnungen mit Schleswig-Holsteinern

Spannende Menschen müssen auch mal groß rauskommen. Für NDR1 Welle Nord darf ich hin und wieder tolle Begegnungen haben. Gerade habe ich Heidi Guhr kennengelernt. Sie wohnt in Kummerfeld und hat immer was zu tun. Dabei denkt sie meist an andere. Kinderturnen, Kochen, Kulturtermine organisieren – ihr Einsatz ist breit gefächtert. An all diesen ehrenamtlichen Dingen hat Heidi reichlich Spaß! Sie ist ein sehr kommunikativer Mensch und kennt auch ihre Schwächen. Aus dieser kurzen Begegnung ist ein kurzweiliger Beitrag geworden.

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