Berlin ist zwar nicht Berlin, kann aber auch mit tollen Sachen punkten

Berlin habe ich ja schon vor fünf Jahren mal besucht. Jetzt konnte ich ein zweites Mal den Kurfürstendamm, Unter den Linden und den Potsdamer Platz in Schleswig-Holstein besuchen. Alles fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Spart den Stress im großen Berlin. Mehr dazu auf ndr.de/sh

Und dann habe ich noch einen XXL Beitrag gebastelt. Der ist fast 13 Minuten lang. Lohnt sich meiner Meinung nach. 😉

Grün, schattig, ruhig und wunderschön – Naturschutzgebiet Hahnheide

Fichten, Buchen und ein paar Kiefern sorgen für reichlich Schatten. Der Farn leuchtet knallgrün, wenn etwas Sonne drauf fällt. Der Wind bringt die Baumkronen zum Rauschen, Libellen, Hummeln und andere Krabbler summen in der Luft. Kurz: Im Naturschutzgebiet Hahnheide ist es paradiesisch schön.

Es liegt zwischen der A24 und der A1 bei Trittau. Gerade durfte ich einen Beitrag aus dem Wald für NDR1 Welle Nord machen. Ein Teil des Gebiets ist Naturwald. Dort wächst alles wie es will. Menschen dürfen nicht eingreifen und Bäume fällen. Das Highlight ist der „lange Otto“ – der Hahnheider Turm – 27 Meter hoch. nach 122 Stufen konnnte ich den Blick auf Kornfelder und den Hamburger Hafen am Horizont genießen. Ein Fernglas hatte ich leider nicht dabei. Es lohnt sich!

Autodisco in Stormarn

Zehn Wochen, oder zweieinhalb Monate ist es her, dass Knut Walsleben Gäste in seiner Discothek hatte. Drinnen im FunParc Trittau war auch heute nichts los. Wegen der Corona-Pandemie gelten ja weiter strenge Kontakt- und Hygieneregeln. Aber auf Walslebens Parkplatz war es richtig voll. Etwa 400 Autos waren zur ersten Autodisco Stormarns gekommen. Zwischen 21 Uhr und Mitternacht hat ein DJ auf einer Bühne für Stimmung gesorgt. Die Musik landete per UKW im Autoradio. Aussteigen durfte keiner, nur zur Toilette gehen war erlaubt. Suse aus Lübeck war mit ihren Töchtern da. „Wir haben extra den Urlaub in Heiligenhafen abgebrochen, um heute hier mal Party mitzumachen. Weil seit neun Wochen puzzeln, wir können nicht mehr, das musste mal sein.“ Die Party im Auto hat ihr sichtbar Spaß gemacht. Knut Walsleben kämpft unterdessen um seine Existenz. Auch wenn es Soforthilfem vom Staat und Kredite gibt, Einnahmen kann er für seine acht Mitarbeiter gerade nicht generieren. Wie lange er noch geschlossen haben muss, bleibt unklar. Die Ansteckungsgefahr in Clubs ist einfach zu groß. Nach Angaben von Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg kann die Viruslast in schlecht belüften Räumen mit vielen Menschen sehr hoch sein. Das Ansteckungsrisiko ist dadurch ebenfalls hoch. Die Bilder zeigen, die Stimmung war sensationell. Für NDR Info durfte ich einen Beitrag machen. Er läuft erst am Samstag.


Das war gestern grandios & einzigartig. 1000 Wunderkerzen auf unserem ausverkauften CAR FESTIVAL um 24 Uhr. Wer nicht mit dabei war, hat heute Abend ab 20 Uhr zur Abschlussparty noch einmal die Chance. Ticketlink: www.fun-parc.com/eventsSEE YOU ❤️🎉❤️

Gepostet von Fun-Parc Trittau am Samstag, 23. Mai 2020

„Ich werde so lange ich denken und leben kann, gegen Rechtspopulismus, Fanatismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit kämpfen.“

Menschen und ihre Geschichten beeindrucken mich immer wieder. Die heutige Begegnung gehört zu den bewegendsten der vergangenen Jahre. Lisa Schomburg und Manfred Hüllen haben den Zweiten Weltkrieg als Kinder erlebt. Für Lisa war Hitler ein Held, Juden konnte sie nicht leiden, weil es ihr eingetrichtert wurde. Sie überlebte einen Bombenangriff in Hamburg, schilderte wie im Luftschutzbunker alles wackelte, auf und ab sprang und sie erst nach Stunden befreit wurde. Und dann war da auch noch Manfred Hüllen. Als er noch nicht einmal sechs Jahre alt war, wurde seine Mutter vor seinen Augen vergewaltigt. Er hat im gleichen Alter erschoßene Soldaten gesehen. Von ihren Erlebnissen haben die beiden heute am 75. Jahrestag der Befreiung Schülern der Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg erzählt. Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen durften nur zwei Schüler dabei sein. Für alle anderen wurde das Gespräch gefilmt. Das Video soll auf der Internetseite der Schule veröffentlicht werden, damit die Erinnerungen für die Zukunft gesichert sind. Die Überschrift hat Manfred Hüllen geliefert. Es gibt ihm Kraft, wenn er mit jungen Menschen über seine traumatischen Erfahrungen spricht. Auch dieser stammt von ihm: „Krieg ist die letzte Scheiße die der Mensch machen kann.“

Der Artikel auf ndr.de/sh