Euphorie über Autobahn

Die A7 ist nicht nur die längste Autobahn Deutschlands sondern wohl auch die wichtigste. Jetzt ist sie in Schleswig-Holstein auch auf drei Spuren je Richtung ausgebaut. 60 Kilometer wurden in nur vier Jahren erweitert. Ein gigantisches Projekt, dass ich immer wieder begleiten durfte – so auch jetzt die Freigabe. Die Freigabe einer Autobahn ist schon eine sehr skurile Situation. An der Fahrbahn steht ein großes Zelt, als würde eine große Party stattfinden. Und drinnen, viele Reden, Lobeshymnen auf die vollbrachte Leistung. Und draußen? Da hupen immer wieder vorbeifahrende LKW und Autos.

Ausblick auf den Tag Start der Übergabe Übergabe erfolgt

Bus im Haus

Ein Bus hat gestern dieses Haus gerammt. Die Faherin hatte offenbar gesundheitliche Probleme. Auf dem Weg zum Haus sind noch sechs Autos und ein Transporter kaputt gegangen. Im Haus wurde glücklicherweise niemand verletzt. Wie es der Busfahrerin jetzt geht ist nicht bekannt. Zufällig habe ich die Bewohnerin getroffen. Gefaßt hat sie den Moment geschildert, als der Bus in ihr kleines Haus gefahren ist. Weitere Infos auf ndr.de/sh

Rasende Radler in Ahrensburg

Ein richtiger Windzug ist am Rand der Radstrecke in der Manhagener Allee zu spüren, als die Jedermänner und -frauen durch Ahrensburg rasen. Links und rechts der Cyclassicsstrecke haben es sich ein paar Ahrensburger mit Tisch und Picknick bequem gemacht. Als ein Familienmitglied vorbei radelt ist der Jubel groß. Den Abschluß bilden die Profis. In wenigen Sekunden rasen sie durch Stormarns schöne Stadt. Vielleicht ja im kommenden Jahr wieder….

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Mund-zu-Nase-Beatmung beim Hund

Beim Erste-Hilfe-Kurs liegen Mullbinden, Pflaster und ein Plastikhund am Boden – fast der einzige große Unterschid. Beim ASB Stormarn-Segeberg üben die Teilnehmer wie ein Hund in einer Notsituation ruhig gestellt werden kann und vorallem, wie er richtig versorgt wird. Besonders beeindruckt hat mich Iker. Der Schnauzer-Mix musste als „Versuchskanninchen“ herhalten. Sechsmal hat er einen Pfotenverband angelegt bekommen, ohne zu Murren. „Ein Profi“, meinte Frauchen Michelle Müller. Die 21-Jährige hat ihren Vierbeiner auch schon während der Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten, zum Üben genutzt. Auch wenn ich keinen Hund habe, aus dem Kurs nehme ich mit, wie ein Druckverband angelegt wird.

Weitere Infos auf NDR.de/sh

Nach zweieinhalb Jahren Tüfteln im Finale von ‚Jugend forscht‘

Schlechtes Licht in Büros und Klassenräumen können einen wahnsinnig machen. Draußen wirkt alles blau, drinnen strahlt es rötlich von der Decke. Drei Schüler aus Trittau wollen damit Schluß machen. Sie haben ein innovatives Beleuchtungssystem entwickelt. Sensoren messen die Außenlichtbedingungen und stellen sie in Räumen nach. Hoffentlich wird es ein erschwingliches System für jedermann. Jetzt wollen Niklas, Maurice und Lukas erstmal das Finale von ‚Jugend forscht‘ in Darmstadt gewinnen.

Weitere Infos unter ndr.de/sh

Spuren eines Unwetters – Oststeinbek räumt auf

An Himmelfahrt zog ein großes Unwetter über Stormarn und den Osten Hamburgs durch. Drei Stunden hat es stark geregnet. Zu viel für die Böden. Reißende Störme flossen durch Oststeinbek und Hamburg-Lohbrügge. Hunderte Einsätze für die Feuerwehr waren die Folge. Jetzt wurden die zerstörten Möbel abgeholt. Ein erschreckendes Bild. Auch da viele keine Versicherung haben, die Elementarschäden abdeckt. Die Berichte haben mich bewegt. Eine Familie hat ihr Haus vor zwei Jahren gekauft, dann umgebaut. Seit wenigen Monaten war alles fertig. Eine Versicherung gegen Elementarschäden gibt es nicht. In so eine Situation möchte niemand kommen.

Weitere Infos auf NDR.de/sh

 

Hochwasser lässt Bille in Reinbek zu reißendem Fluss werden

Gefühlt hat es in Schleswig-Holstein seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten ohne Pause geregnet. Die Folgen sind an vielen Orten sichtbar. Auf den Felder steht Wasser. Kleine Flüsse sind voll gelaufen. In Reinbek im Kreis Stormarn haben Helfer von THW und Feuerwehr jetzt mit den Folgen zu kämpfen. Flussaufwärts drohte ein Klärwerk über zulaufen. Das Wasser wurde mit mehreren Hochleistungspumpen abgeleitet. Bis zu 70.000 Liter die Minute zusätzlich zum Regenwasser landeten in der Bille. Bei Reinbek stieg das Wasser in kurzer Zeit. Pegel waren nicht mehr ablesbar. Am Mühlenteich gab es einen Trichter, ein Nadelöhr, eine schwierige Stelle. An einem Wehr musste das Wasser für einen drei mal drei Meter kleinen Durchlass. Sonntagvormittag konnten viele Einsatzkräfte ihre Sachen zusammenpacken. Das Hochwasser sinkt.

Weitere Eindrücke auf ndr.de/sh

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Begegnung mit Ilja Richter im KZ Kaltenkirchen

Licht aus – Spot an, so kennen ihn meine Eltern. Ich habe ihn als die Stimme von Graf Duckula kennengelernt. Immer lustig und gut gelaunt – so kennen die Zuschauer Ilja Richter. Was viele nicht wissen, er hat eine bewegende Familiengeschichte zu erzählen. Seine Mutter überlebte das Dritte Reich als Halbjüdin mit falscher Identität, der Vater saß mehrere Jahre in Konzentrationslagern als Widerstandskämpfer. Eine Zeitlang war er auch in Nützen untergebracht. Davon hat er bei einem Termin in der Waldorfschule Kaltenkirchen gesprochen. Wer war Georg Richter? Der Historiker Thomas Käpernick viel über Georg herausgefunden. Das Gespräch zum Nachhören